Glasfaser bis in die Wohnung

Vorgehen in Mehrfamilienhäusern

Das sollten Sie wissen

Zur Erschließung eines Glasfaseranschlusses bis in jede Wohnung Ihres Mehrfamilienhauses sind zwei Schritte notwendig. Es müssen ein Glasfaser-Hausanschluss durch Westconnect und eine Glasfaser-Gebäudeverkabelung durch Westconnect oder den Eigentümer errichtet werden. Sind diese beiden Schritte erfolgt, steht dem Glasfaser-Internet nichts mehr im Wege.

Zustimmung zum Glasfaser-Hausanschluss in der Grundstückseigentümererklärung abgeben.
Tipp: Noch bis zum Ende der Vermarktungsphase abschließen, den Glasfaser-Hausanschluss kostenlos erhalten und bis zu 1.547 € sparen.

1. Zustimmung zur Gebäudeverkabelung in der Grundstückseigentümererklärung abgeben

Tipp: Entscheiden Sie sich für eine Gebäudeverkabelung von Westconnect, wird Ihnen Glasfaser bis in jede Wohnung kostenlos gelegt. Sie ersparen sich viel Koordinationsaufwand und Kosten im Vergleich zur eigenen Verkabelung.

Wichtiger Hinweis:
Wenn Sie sich weder für die Errichtung der Glasfaser-Gebäudeverkabelung durch Westconnect noch für die eigenständige Gebäudeverkabelung entscheiden, so wird auch kein Glasfaser-Hausanschluss errichtet!

2. Produktvertragsquote über schnelles Glasfaser-Internet sichern

  • 3–12 Wohnungen: Im Haus muss mindestens ein Produktvertrag* abgeschlossen werden.
  • Ab 13 Wohnungen: Im Haus müssen mindestens für 25 % der Wohnungen Produktverträge* abgeschlossen werden.

Tipp: Die Quote ist Voraussetzung für eine kostenlose Errichtung der Glasfaser-Gebäudeverkabelung durch Westconnect. Bei einer nachträglichen Gebäudeverkabelung fallen 800 € pro Wohnung an. Schnell sein lohnt sich!

Wichtiger Hinweis:
Wenn Sie der Gebäudeverkabelung zugestimmt haben, aber die notwendige Quote im Haus nicht erreicht haben, wird weder eine Gebäudeverkabelung noch ein Glasfaser-Hausanschluss errichtet.

* – Ein Produktvertrag kann ein E.ON Highspeed Produkt oder ein Partnerprodukt sein: westconnect.de/partner

Glasfaseranschluss inklusive Gebäudeverkabelung

1. Im ersten Schritt erfolgt die Hauseinführung. Hierbei wird, beginnend vom Ortsnetz, der direkte Weg über das Grundstück bis zur Hauseinführung gewählt. Mithilfe eines Mikrorohrs erfolgt die Außenwandeinführung, die mit der Übergabe am Glasfaser-Abschlusspunkt (Gf-AP) endet. Die Art der Hauseinführung wird dabei immer mit der/dem Hauseigentümerin/Hauseigentümer oder der Hausverwaltung vor Ort besprochen. In Neubauten liegt in der Regel ein sogenannter Mehrspartenanschluss vor, der bereits eine Einführung der Glasfaser vorsieht, sodass häufig keine Baumaßnahmen notwendig sind. Die Glasfaser wird von außen im nicht sichtbaren Bereich ins Haus eingeführt und wasser-/gasdicht verschlossen.

Schon gewusst?
Das Mikrorohr hat einen Durchmesser von 10 Millimetern. Eine 1-Cent-Münze
hat einen Durchmesser von 16,25 Millimetern.

2. Im zweiten Schritt wird der Glasfaser-Abschlusspunkt (Gf-AP) als Aufputzdose installiert und das Glasfaserkabel eingeblasen. Damit ist der Glasfaser-Hausanschluss errichtet.

Schon gewusst?
Bei Mehrfamilienhäusern ist der Gf-AP in der Regel ca. 28 x 20 cm groß.

Wichtige Informationen für Eigentümerinnen und Eigentümer

  • Bei einer umfangreicheren Renovierung Ihres Gebäudes sind Sie gemäß § 145 TKG verpflichtet, Vorrichtungen für die Aufnahme von Netzen mit sehr hoher Kapazität zu errichten – worunter Glasfaser fällt. Sparen Sie sich den Aufwand und lassen Sie sich einen Glasfaseranschluss durch Westconnect errichten.
  • Jeder Eigentümer hat das Recht auf einen Glasfaseranschluss in seiner Wohnung. Eine Beschlussvorlage für die nächste Eigentümerversammlung finden Sie unter eon-highspeed.de/downloads. Alternativ ist auch ein Umlaufbeschluss unterjährig möglich, womit die/der vertretungsberechtigte Hausverwalterin/Hausverwalter ebenfalls dem Glasfaserausbau zustimmen darf.
Installation Glasfaser-Hausanschluss seitens Westconnect

3. In unmittelbarer Nähe zum Gf-AP wird der Glasfaser-Gebäudeverteiler 
(Gf-GV) installiert.

Dieser ist ungefähr so groß wie der Gf-AP. In den Gf-GV werden alle Glasfaserkabel abgelegt, die zu den Wohnungen führen.

Vom Gf-GV ausgehend wird das Glasfaser-Gebäudenetz über Leerrohr- bzw. Kabelkanalsystem realisiert. Hierbei sind zwei Varianten möglich.

Variante 1: Das Leerrohr- bzw. Kabelkanalsystem kann als Innensteiger, z. B. durch vorhandene nutzbare und freigegebene Schornsteinzüge, oder durch die jeweiligen Wohnbereiche, als sogenannter „Wohnungssteiger“, installiert werden.

Variante 2: Das Leerrohr- bzw. Kabelkanalsystem kann an der Fassade des Gebäudes als sogenannter „Außensteiger“ installiert werden.

4. Als Abschlusspunkt der Glasfaserleitung wird in jeder Wohnung eine Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose (Gf-TA) installiert.

5. Darüber hinaus wird ein Glasfaser-Modem (ONT) an die Gf-TA installiert. Das Glasfaser-Modem ist ein Gerät, welches die Lichtimpulse in elektrische Signale umwandelt.

Hinweis: Für das Glasfaser-Modem wird eine 230-Volt-Standardsteckdose benötigt. Möchten Sie ein eigenes Glasfaser-Modem oder einen eigenen glasfaserfähigen Router verwenden, so melden Sie sich nach der Erstinbetriebnahme unter der Hotline 0800 990 00 66.

Am Glasfaser-Modem endet die Glasfaser-Gebäudeverkabelung seitens Westconnect und der Glasfaseranschluss ist errichtet. Als Bewohnerin und Bewohner haben Sie hier die Möglichkeit, Ihren Router anzuschließen.
Was wird benötigt?

  • Ein handelsübliches LAN-Kabel (Cat-7, RJ-45), das sowohl in das Glasfaser-Modem als auch in den Router gesteckt wird.
  • Eine 230-Volt-Standardsteckdose für das Netzteil des Routers.

Gebäudeverkabelung seitens Westconnect

Glasfaseranschluss mit eigener Gebäudeverkabelung

1. Die Vorgehensweise bei der Hauseinführung ist in allen Szenarien gleich, unabhängig davon, ob die Gebäudeverkabelung von Westconnect vorgenommen wird oder nicht:

Im ersten Schritt erfolgt die Hauseinführung. Hierbei wird, beginnend vom Ortsnetz, der direkte Weg über das Grundstück bis zur Hauseinführung gewählt. Mithilfe eines Mikrorohrs erfolgt die Außenwandeinführung, die mit der Übergabe am Glasfaser-Abschlusspunkt (Gf-AP) endet. Die Art der Hauseinführung wird dabei immer mit dem Hauseigentümer oder der Hausverwaltung vor Ort besprochen. In Neubauten liegt in der Regel ein sogenannter Mehrspartenanschluss vor, der bereits eine Einführung der Glasfaser vorsieht, sodass häufig keine Baumaßnahmen notwendig sind. Die Glasfaser wird von außen im nicht sichtbaren Bereich ins Haus eingeführt und wasser-/gasdicht verschlossen.

2. Im zweiten Schritt wird der Glasfaser-Abschlusspunkt (Gf-AP) als Hausübergabestelle installiert und das Glasfaserkabel eingeblasen.
In diesem Szenario können die Glasfaser-Teilnehmerdosen (Gf-TA) nicht in den Wohnungen durch die Westconnect verbaut werden. Aus diesem Grund ist der Teilnehmeranschluss bereits in der Gf-AP-Dose integriert (Gf-AP-TA) und die Leistungsübergabe endet im Keller.

3. Im dritten Schritt werden die Glasfaser-Modems (ONT) in unmittelbarer Nähe zum Gf-AP-TA mit jeweils einem Glasfaserkabel verbunden. Das Glasfaser-Modem ist ein Gerät, welches die Lichtimpulse in elektrische Signale umwandelt.

Wichtiger Hinweis:

  • Es werden so viele Glasfaser-Modems verbaut, wie es Wohnungen in dem Gebäude gibt. Für jedes Glasfaser-Modem bedarf es einer 230-Volt-Standardsteckdose.
  • Bei einem Abschluss im Keller kann es zu einem Leistungsabfall auf dem Übertragungsweg vom Keller bis in die Wohnung kommen, außer Sie ver kabeln selbstständig per Glasfaser.

Installation Glasfaser-Hausanschluss seitens Westconnect
Eine Möglichkeit, eine Verbindung zwischen dem Glasfaser-Modem und den jeweiligen Routern in der Wohnung herzustellen, ist per LAN-Kabel. Damit kann in jedem Raum ein gleich guter Empfang gewährleistet werden. Für dieses Szenario können bestehende Kabelwege und Leerrohre genutzt werden oder Bohrungen durch Decken und Wände vorgenommen werden.
Was wird benötigt?

  • Besteht bereits eine Netzwerkverkabelung zwischen dem Raum des Glasfaser-Modems und dem Zielraum, muss lediglich ein LAN-Kabel (Cat-7, RJ-45) vom Glasfaser-Modem zur Netzwerk dose im Keller gelegt werden und das Gleiche im Zielraum von der Netzwerkdose zum Router vorgenommen werden.
  • Liegt keine Netzwerkverkabelung vor, besprechen Sie mögliche Vorgehensweisen mit einem örtlichen Elektroinstallateur Ihres Vertrauens. Dieser kann eine Verkabelung über bestehende Kabelwege oder auch notwendige Bohrungen vornehmen.
  • Für die Stromversorgung des Routers bedarf es einer 230-Volt-Standardsteckdose.

Eigenständige Gebäudeverkabelung per LAN-Kabel
Anstelle eines LAN-Kabels können Sie die Verbindung vom Glasfaser-Abschlusspunkt bis zum Router auch per Glasfaserkabel vornehmen. Wenn Sie eine Weiterverkabelung per Glasfaserkabel vornehmen möchten, wenden Sie sich an Ihren örtlichen Elektroinstallateur. Hierbei ist Folgendes zu beachten:

Glasfaserkabel sind gegenüber mechanischen Belastungen anfälliger als LAN-Kabel. Daher bedarf es Kabelkanäle für die Strecke zwischen dem Glasfaser-Abschlusspunkt und dem Router (z. B. handelsübliche Kunststoff -Kabelkanäle).

Bei der Verlegung der Glasfaser ist zu beachten, dass der von Ihrem Hersteller angegebene Biegeradius eingehalten wird, da sonst das Glasfaserkabel brechen könnte.

Sollten darüber hinaus Bohrungen durch Decken und Wände notwendig sein, so ist der notwendige Durchmesser zu beachten. Innerhalb der Wände und Decken sind keine Kabelkanäle notwendig.

Hinweis

Sollten Sie ein eigenes Glasfaser-Modem verwenden wollen, so melden Sie sich nach der Erst inbetriebnahme unter der Hotline: 0800 990 00 66.

Eigenständige Gebäudeverkabelung per Glasfaserkabel

Ein Glasfaseranschluss bringt Ihr Zuhause technologisch auf den neusten Stand und steigert den Wert Ihrer Immobilie nachhaltig. Welche Vorteile Glasfasertechnik außerdem hat und wie der Anschlussprozess abläuft, erfahren Sie hier.